Klausurzeit, lernen mit Tafel und Kreide
by Phil on Jul.11, 2009, under Allgemein, Furtwangen
Unglaublich. Da sitzt man nun, nach gut sechs Semestern intensivem Studium Digitaler Medien, vor den Aufzeichnungen der letzten Jahre und verwendet noch immer Papier. Die zu den Vorlesungen gehörenden Scripte wurden schon vor Jahren digitalisiert und sind zum Download verfügbar, trotzdem drucken viele die hundert seitigen Reader aus – oder zumindest die nicht unbedingt aktuelle Zusammenfassung eines eifrigen Kommilitonen.
Bessere Praxis – naja, hängt immer noch vom Umfang ab – ist doch, selber eine Zusammenfassung zu erstellen, direkt vom Bildschirm. Dank neuester Software lässt sich ja auch dort markieren oder kommentieren. Aber alleine vom abschreiben wandert der Lernstoff auch nicht in den Kopf, aber ich behaupte mal, man kann danach beruhigter Lücken setzen – immerhin hat man sich nun einmal etwas intensiver mit der Thematik beschäftigt …
Gibt es etwas was besser ist als Tonnen von Papier?
Über fast alle Klausurzeiten der letzten Semester bot sich mir die Möglichkeit, zusammen mit Viktor, das ideale Lernstoff-Trägermedium zu erproben – die gemeine Wandtafel.

Allein schon aus Bequemlichkeit und Platzgründen, kommen nur die wichtigsten Stichworte und kleine Skizzen auf die Tafel. Das zwingt einen bereits beim Wiederholen dazu, sich alles andere zu merken
Die Tafel, kombiniert mit einem guten Lernpartner – zwei sind schon fast einer zuviel – etwas Bewegung und der eigenen Zusammenfassung in der Hand – nur zur Kontrolle, versteht sich – sind ein Erfolgsrezept. Obendrein hatte ich beim Lernen sogar Spaß
Juli 11th, 2009 on 23:46
Wie heißt denn das wuschlige Wesen?
Juli 11th, 2009 on 23:52
Ich hatte ihm keinen Namen gegeben, dennoch erinnert er mich an ‘Hugo’
Juli 12th, 2009 on 12:19
Wer ist Hugo?
Und hoffen wir mal, dass diese Form des Lernens geholfen hat. Ich war ja nur im ersten Semester bei solchen Lerngruppen dabei. Naja… das ein oder andere Mal wäre es sicher auch danach noch sinnvoll gewesen.
Juli 12th, 2009 on 22:17
Naja mit meiner Aussage “zwei sind schon fast einer zuviel” wollte ich ja darauf hinweisen, das ein dritter Lern-Partner schon wieder störend gewesen wäre. Aber ja bei manchen Fächern haben sich auch mal kurze Massen-Diskussionen bewährt.
Also, Hugo sah so ähnlich aus wie das Kreidewesen, und bevölkerte in der 6. bis 8. Klasse viele Blöcke, Wände, Tische und Schulbücher – man war ich genervt von dem Ding